Berlin baut auf Gemeinschaft

Berlin baut auf Gemeinschaft

Neubau prägt die Stadt und unsere Lebensumstände für sehr lange Zeit. Um langfristig einen möglichst großen Mehrwert für Menschen und Kieze zu schaffen, ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich erwünscht. Wer sich einbringen möchte, kann das in Berlin an unterschiedlichsten Stellen tun: punktuell oder dauerhaft, in seinem Kiez und für die gesamte Stadt und dabei unterschiedliche Beteiligungsformate nutzen.

Entdecke die Beteiligungsformen

Bilder für Website

meinBerlin

Auf der Online-Plattform meinBerlin stellt die Berliner Verwaltung ihre Projekte vor, mit dem Ziel der Bürgerbeteiligung. Denn alle sind gewissermaßen Expertin oder Experte für den eigenen Kiez und ihr Umfeld. Durch neue Sichtweisen können neue Aspekte in die Planungen einfließen und starke Argumente Mehrheiten finden. Alle Beiträge werden von den jeweiligen Projektverantwortlichen ausgewertet, mit dem Ziel, gemeinsam Lösungen zu finden.

Bilder für Website2

Öffentlichkeitsbeteiligung bei Bebauungsplänen

Ein Bebauungsplan gilt für ein bestimmtes Gebiet oder einen Bereich der Stadt. Er regelt, ob und was dort gebaut werden darf.

Der Entwurf eines Bebauungsplans ist mindestens zwei Mal für einen Monat beim zuständigen Bezirksamt öffentlich einsehbar – das ist gesetzlich vorgeschrieben. Bürgerinnen und Bürger können den Bebauungsplanentwurf einsehen und Stellungnahmen dazu abgeben. Dies ist online über die Plattform meinBerlin oder persönlich möglich. Oft finden auch öffentliche Veranstaltungen statt. Nach der Auswertung fließen die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger in den Bebauungsplan ein. Nach Durchführung des Verfahrens wird der Bebauungsplan der zuständigen Bezirksverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt. Bebauungspläne von besonderer Bedeutung werden von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen durchgeführt und dem Abgeordnetenhaus von Berlin zur Zustimmung vorgelegt. Alle festgesetzten Bebauungspläne sind über das Geo-Portal (FiS-Broker) dauerhaft einsehbar.

Bilder für Website3

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan dient der Steuerung städtebaulicher Entwicklungen. Er setzt den gesamtstädtischen Entwicklungsrahmen für nachfolgende, konkretisierende Planungen und insbesondere die Aufstellung der Bebauungspläne.

Wie bei den Bebauungsplänen ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit an der Flächennutzungsplanung vorgeschrieben.
Bei der Öffentlichkeitsbeteiligung können sich Bürgerinnen und Bürger über beabsichtigte Änderungen informieren und dazu Stellungnahmen abgeben. Diese werden, in Abwägung mit anderen öffentlichen und privaten Belangen, in den Planungsprozess einbezogen.

Bilder für Website4

Stadtwerkstatt

Die Stadtwerkstatt bietet Raum für alle, die an der Entwicklung der Berliner Mitte interessiert sind. Eine wachsende Ausstellung zeigt den aktuellen Diskussionsstand. In Foren und Projektwerkräumen werden Ideen ausgetauscht und entwickelt.

Bilder für Website5

Stadtforum Berlin

Das Stadtforum ist ein Ort der politischen und fachlichen Debatten zur Stadtentwicklung. Es bietet Raum für Ideen zur zukünftigen Entwicklung Berlins. Das Stadtforum hat dabei die dynamische Metropole Berlin als Ganzes im Blick. In den Veranstaltungen tauschen sich verschiedene Fachleute aus Stadtplanung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie die Stadtgesellschaft über ihre Positionen aus.

Bilder für Website6

Mieterräte

Mieterräte der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften werden von Mieterinnen und Mietern gewählt und vertreten deren Interessen bei Entscheidungen zu Neubau-, Modernisierungs- und Instandsetzungsprogrammen. So soll ein Interessenausgleich hergestellt werden. Sie sind Sprachrohr aller Mieterinnen und Mieter der Gesellschaft – im Gegensatz zu den Mieterbeiräten, die die Mieter der Gesellschaft innerhalb eines bestimmten Quartiers vertreten. Auch im Hinblick auf Quartiersentwicklung und Gemeinschaftseinrichtungen wird der Mieterwille so berücksichtigt.

Bilder für Website7

Mieterbeiräte

Die ehrenamtlich tätigen und demokratisch gewählten Mieterbeiräte der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vertreten die Interessen der Mieterinnen und Mieter ihres Wohnviertels gegenüber den Wohnungsunternehmen.

Es geht hierbei um gutes Wohnen für breite Bevölkerungsschichten und eine bunte Vielfalt in allen Quartieren.

Bilder für Website8

BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften

BENN steht für: Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften. Die 20 BENN-Büros im Umfeld großer Flüchtlingsunterkünfte fördern ein gutes Zusammenleben im Kiez und vernetzen neue und alteingesessene Nachbarinnen und Nachbarn. BENN beteiligt die Menschen vor Ort an der Gestaltung des Stadtteils und daran, wie sie miteinander leben wollen.

Bilder für Website9

Quartiersmanagement

In 34 Kiezen Berlins gibt es derzeit Quartiersmanagements. Diese Teams fördern den sozialen Zusammenhalt und vernetzen die Menschen vor Ort. Der Quartiersrat, ein Beteiligungsgremium aus interessierten Personen, die im Quartier arbeiten und wohnen, kann direkt über die Entwicklungen im Quartier mitbestimmen. Darüber hinaus sind die QM-Büros ideale Anlaufstellen, um mehr über weitere Beteiligungsangebote in der Nachbarschaft zu erfahren.

Berlin baut
auf Deine Meinung

Neubau geht nur gemeinsam: mit individuellen Lösungen, die vor Ort passen. Nutze das Neubau-O-Meter und zeig, was Dir für Berlin wichtig ist.